Vom 09. bis 12. Juli ging es für unsere Feuerwehrjugend zum großen Landeslager nach Küb. Vier Tage voller Action, Gemeinschaft und unvergesslicher Momente lagen vor unseren Jugendlichen, die gemeinsam mit rund 6.700 Gleichaltrigen eine beeindruckende Zeltstadt bildeten. Begleitet wurden wir das ganze Wochenende von perfektem Sommerwetter: sonnig, aber zum Glück nicht zu warm.

Tag 1: Anreise, Zeltaufbau und der Einzelbewerb Früh morgens um 7:00 Uhr startete das Abenteuer. Kaum angekommen, hieß es auch schon: gemeinsam anpacken beim Zeltaufbau. Dank der tollen Vorarbeit und Teamleistung stand unsere Unterkunft im Nu. Nach dem Mittagessen wurde es für unsere Jüngsten im Einzelbewerb ernst. Auf der Hindernisbahn gaben sie alles und zeigten vollen Einsatz. Wir sind super stolz auf den Mut unserer Jüngsten! Abends sorgte die offizielle Lagereröffnung für eine überwältigende Atmosphäre auf dem Gelände.

Tag 2: Hohe Erwartungen und starker Zusammenhalt im Gruppenbewerb Am Freitag stand das große Highlight an: der Gruppenbewerb in Bronze. Wie bereits bei den vorherigen Bewerben der Saison bildeten wir auch hier eine gemeinsame Gruppe mit der Feuerwehrjugend Oberhausen. Dank unserer starken Leistungen in den Vorbereitungstrainings und beim Bezirksbewerb waren die Erwartungen an diesen Lauf hoch. Auf der Bahn zeigten die Jugendlichen dann auch eine technisch saubere und hochkonzentrierte Leistung. Eine unglückliche Verzögerung im Ablauf hat uns zwar viel Zeit gekostet, aber genau in diesem Moment zeigte sich der wahre Charakter der Gruppe: Fehler werden nicht gesucht, sondern gemeinsam getragen und weggesteckt. Der Staffellauf wurde schnell und fehlerfrei ins Ziel gebracht, was mit dem Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Bronze belohnt wurde. Die Freude über das Abzeichen war riesig.

Tag 3: Erlebnistour, Besuchertag und Abkühlung in der Schwarza Der Samstag stand im Zeichen der Gemeinschaft. Bei einer rund vier Kilometer langen Erlebnistour galt es, spannende Aufgaben und Herausforderungen im Team zu lösen. Mittags besuchten uns dann viele Eltern, um ein bisschen Lagerluft zu schnuppern. Gemeinsam verbrachten wir den Nachmittag beim Sicherheitstag, wo unter anderem das Bundesheer spannende Ausstellungen zeigte. Die wohlverdiente Abkühlung beim gemeinsamen Baden in der Schwarza tat danach allen sichtlich gut und sorgte für jede Menge Spaß. Eine stimmungsvolle Siegerehrung mit viel Musik und toller Atmosphäre rundete den Tag perfekt ab.

Tag 4: Abreise und Fazit

Nach dem Zeltabbau am Sonntag ging es wieder nach Hause. Dieses Landestreffen hat uns als eigene Feuerwehrjugend noch enger zusammengeschweißt. Besonders hervorzuheben ist auch die sehr positive Zusammenarbeit mit der Feuerwehrjugend Oberhausen auf diesem Lager, durch die wir eine feste Verbindung knüpfen konnten. Wir sind als eine große Einheit zusammengewachsen, haben wertvolle Erfahrungen gesammelt und gezeigt, dass wir das gelebte Motto der Feuerwehrjugend im Herzen tragen: Einer für alle, alle für einen!

Ein ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle unserer Jugendbetreuerin BI Anna Lena Roskopf. Für die unzähligen investierten Stunden, die Organisation im Hintergrund und das riesige persönliche Engagement, mit dem sie unsere Feuerwehrjugend das gesamte Lager über und weit darüber hinaus unterstützt und motiviert hat. Ohne diesen Einsatz wäre so ein erfolgreiches Wochenende nicht möglich gewesen!

Bericht & Fotos: BI Anna Lena Roskopf