Die Freiwillige Feuerwehr Rutzendorf hat ihre Einsatzvorbereitung im Bereich möglicher Gasaustritte weiter verbessert. Im Rahmen einer Schulung wurden die festgelegten Lotsenpunkte, sowie der Einsatzplan für die OMV-Bohrung vorgestellt und besprochen.

Da das bei der Bohrung möglicherweise austretende Gas hochgiftig ist, einen intensiven Geruch aufweist und schwerer als Luft ist, kann es sich insbesondere in Schächten, Kellern oder anderen tieferliegenden Räumen ansammeln. Um im Ernstfall rasch und sicher handeln zu können, wurden klare Einsatzabläufe festgelegt.

Ein Bestandteil des Konzepts ist der Lotsendienst. Dieser wird sowie die Fahrzeuge mit einem Messgerät, einem Funkgerät sowie dem entsprechenden Einsatzplan ausgestattet.

Der Atemschutztrupp übernimmt im Einsatzfall die Erkundung und Durchführung notwendiger Maßnahmen im Gefahrenbereich. Ausgerüstet mit Umluft unabhängigem Atemschutz und Messgeräten kann der Trupp unter Einhaltung der entsprechenden Sicherheitsvorschriften tätig werden und die Lage für den Einsatzleiter beurteilen.

Für alle Einsatzkräfte gilt: Eine Annäherung an den Gefahrenbereich erfolgt grundsätzlich aus der Windrichtung, damit das Gas vom Einsatzort weggetragen wird und die Sicherheit der Mannschaft gewährleistet ist. Ebenso haben das Absperren des Gefahrenbereichs, der Schutz der Bevölkerung und die sichere Zusammenarbeit aller Rettungsorganisationen oberste Priorität.

Mit diesen Vorbereitungen möchte die Freiwillige Feuerwehr nicht verunsichern, sondern zeigen, dass sie für den Fall der Fälle bestens gerüstet ist. Durch regelmäßige Schulungen, klare Einsatzpläne und moderne Ausrüstung können Einsätze professionell und sicher abgewickelt werden.

 

Bericht: FM Susanne Winkelhofer

Fotos: V Caroline Roskopf